Bones

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Lea Porcelain

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Noch sagt der Name Lea Porcelain nur wenigen etwas, das wird sich Ende November ändern.

Dann erscheint die Debüt-EP der beiden Frankfurter Julien Bracht und Markus Nikolaus, deren Sound mehr an Manchester als an die Mainmetropole erinnert: beim an dieser Stelle unumgänglichen „klingt wie…“-Spiel kommt man um Joy Division nicht herum.

„Similar Familiar“ leistete Anfang des Jahres schon gute Überzeugungsarbeit in den Blogs, „Bones“ befeuert die hohen Erwartungen nun mit einem sphärischen Breitwand-Sound, irgendwo zwischen Cure und U2.

Abseits all dieser durchaus wohlmeinenden Vergleiche bieten Lea Porcelain eine spannende Fusion aus Elektronik und Rock, düster, melancholisch und packend.

Gut möglich, dass die Jungs in "A Year From Here“, um es mit einem weiteren Songtitel zu sagen, auf den großen Bühnen dieser Welt zuhause sind. Das Zeug dazu haben sie. Mehr bitte!

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