Blood Looms and Blooms

Blood Looms and Blooms

Leila

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
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gut
sehr gut

Ihr erstes Album produzierte Leila noch gemeinsam mit einem gewissen Mr. James, besser bekannt als Aphex Twin. Inzwischen hat die ehemalige Keyboarderin von Björk keine Schützenhilfe mehr nötig, um ihre eigenwillige Soundmaschine in Gang zu setzen.

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Eine Welt wie in einem Film von Méliès, theatralisch, verspielt, die der Phantasie gehorcht, statt den Gesetzmäßigkeiten der Rationalität. Darin, winzig klein auf einem Fahrrad: Leila. Wirkt sie wie ein kleines staunendes Mädchen in dieser Welt, so ist sie doch die treibende Kraft hinter allem, hat sich all die wunderlichen Schnörkel ausgedacht und den Geräuschemacher vom Set gejagt.

Leila führt lieber Regie als sich selbst zu exponieren. Sieben Jahre sind seit dem letzten Album der Engländernin vergangen, mit "Blood Looms and Blooms" meldet sie sich zurück. Leila konzentriert sich komplett auf die Produktion, die Position im Rampenlicht am Mikrophon übernehmen Leute, die sich dort wohl fühlen: Terry Hall, Sänger der Specials, oder die ehemalige Tricky-Muse Martina Topley-Bird. Gemeinsam mit ihrem Ensemble und den trippigen Grooves führt sie ein Stück auf, das eigentlich auf die große Bühne gehört. Würde es sich nicht so furchtbar klein machen.

Florian Schneider / Tonspion.de

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