Plague Soundscapes

Plague Soundscapes

The Locust

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

23 Songs in 23 Minuten. 23 liedgewordene Prügeleien, 23 mal Panik und Amoklauf. The Locust zerfleischen gängige Songstrukturen und brennen liebgewonnenes nieder.

"Wir wollen den Blick der Menschen auf Musik verändern - oder sie einfach komplett zerstören." Auf Worte folgen dann wohl Taten. Was San Diegos The Locust hier bieten, hat viel mit dem vertracktem Hardcore der Dillinger Escape Plan oder der hektischen Stilprügelei der Blood Brothers zu tun - und gleichzeitig herzlich wenig. Denn The Locust sind die Abwesenheit von Plan und Struktur, sind musikalisches Chaos und Analyseverweigerung. Es soll sich nur keiner einbilden, sich in dieser Art Lärm häuslich einrichten zu können. Enttäuschend nur: der Mangel an Konsequenz. Denn "Plague Soundscapes" zerstört sich nach dem ersten Hören nicht von selbst. (sc)

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