Lykke Li – So Sad So Sexy

Lykke Li - So Sad So Sexy

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Lykke Li hebt ihren Indie-Elektro auf ein neues Level: Das ist gar nicht traurig, aber durchaus sexy. Auf "So Sad So Sexy" verbindet die Schwedin Glamour mit Gelassenheit und erschafft wahrlich eine glänzende Synth-Pop-Perle.

Nach vier Jahren Pause und beim vierten Album potenziert die Schwedin ihren bisherigen Sound: Über ihren bisherigen minimalistischen Sound hat Lykke Li nun diverse Schichten neuer musikalischer Einflüsse gelegt: Im Opener "Hard Rain" ist dies besonders eindrucksvoll zu hören, denn hier schmiegen sich R&B, Hip Hop und Pop an das zarte Grundgerüst.

Video: Hard Rain

Das geschliffene Ergebnis von "So Sad So Sexy" ist unter anderem Produzent Malay (Lorde, Frank Ocean) zu verdanken, der ihren bisherigen Stil nochmal verdichtete. Zudem arbeiteten unter anderem Skrillex, der Rapper Aminé und Ex-Vampire-Weekend-Mitglied Rostam am Album mit.

Als 2008 die Karriere der schwedischen Sängerin und Songwriterin mit dem zarten, zuckenden und dennoch zupackenden "Little Bit" begann und sie 2011 mit "I Follow Rivers" sogar einen Sommerhit hatte, war bereits klar: Hier ist viel Pop-Potential mit Anspruch vorhanden.

Und auf "So Sad So Sexy" entfaltet sich dies wie ein Schmetterling und fliegt befreit von Track zu Track: Es gibt zahlreiche schimmernde Songs zu hören und viel zu staunen, ob der Schönheit der raffiniert gepflanzten Melodien. Lykke Li entpuppt sich auf ihrem neuen Album als souveräne Pop-Queen neben Stars wie Lana Del Rey oder Lorde, die sowohl das Spiel mit Melancholie als auch Verführung brillant beherrscht.

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