Impersonator

Impersonator

Majical Cloudz

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Devon Welsh ist Majical Cloudz. Für „Impersonator“ hat er sich der US-Amerikaner mit Multi-Instrumentalist Matthew Otto Kolaitis zusammengetan, seine Songs aber weiter abgespeckt. Es ist die Magie des Minimalismus, die „Impersonator“ zu einem außergewöhnlichen Album macht.

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Majical Cloudz treiben den Minimalismus auf die Spitze. Mal reicht Devon Welsh nur ein einzelner wiederholter Akkord auf dem Piano, um daraus einen Song zu stricken, der berührt. Das liegt vor allem an Welshs Art zu singen, ein ständiger Wechsel zwischen beinahe Fremdscham auslösender Selbstoffenbarung und kontrolliertem Beobachten. Er ist der „Impersonator“, der Leben in die Loops und Bruchstücke von Matthew Otto Kolaitis bringt.

Die Songs von Majical Cloudz sind dabei im ständigen Ungleichgewicht. Hier die minimalistische Instrumentierung, dort Welsh prägnanter und präsenter Gesang. Die Waage kippt hin und her, nur in den seltensten Momenten agieren hier zwei gleichberechtigte Partner, am Ende bleibt nur ein Urteil: „This Is Magic“. Die Magie, die Majical Cloudz auch im Namen tragen, hat nichts mit Hokuspokus zu tun. Sie entspringt der Kunst des Weglassens, der Präparation des Wesentlichen: Rhythmus, Melodie, Aussage – alles da, und doch nicht von dieser Welt! „Impersonator“ erscheint am 20. Mai 2013.

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