We, The Vehicles

We, The Vehicles

Maritime

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Maritime sind keine Unbekannten. Beileibe nicht. Sie sind ein Trio mit bewegter und bewegender Vergangenheit. Dank des guten Riechers unseres allseits bekannten Grand Hotel Van Cleefs sind Maritime zudem auch noch ein toller Popimport aus Milwaukee.

Download & Stream: 

Davey von Bohlen, nach einem faustdicken Tumor im Kopf glücklicherweise mittlerweile vollkommen genesen, und sein Schlagzeuger-Kollege Dan Didier haben damals mit The Promise Ring Emopop-Geschichte geschrieben. Nur ihretwegen wollten damals unzählige Kids eine Band gründen. Der das jetzige Trio komplettierende Bassist Eric Axelson spielte früher ebenfalls in einer nicht ganz unbekannten Band namens The Dismemberment Plan. Beide Bands gehören seit geraumer Zeit der Historie an. Aber das Schreiben guter Popsongs haben alle drei bis heute nicht verlernt. 2004 wurde uns allen hierzulande das Maritime-Debüt „Glass Floor“ vom Grand Hotel Van Cleef ans Herz gelegt. Ende letzten Jahres legte das Grand Hotel gleich nach und veröffentlichte „We, The Vehicles“, bevor dies überhaupt in den Staaten herauskam. Man muss den Hamburgern danken. Denn das ist tolle Musik, die zur Abwechslung mal nicht durch Deutschgesang und Hamburger Schule-Outfit überzeugt. Und alter Emo-Kram ist das glücklicherweise auch nicht mehr, sondern vielmehr hauchzarter Zuckerpop, der in erster Linie von dem Klang und den Melodiewogen des Davey van Bohlen lebt. Und das nicht zu knapp. Sommerwiese, Herzenswärme und Tanzsucht. Ein Fest der Frühlingsgefühle. (bb)

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