Zum Glück in die Zukunft

Zum Glück in die Zukunft

Marteria

Redaktionswertung: 
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Zuletzt war Marteria mit seinem Alter Ego Marsimoto „Zu Zweit allein“. Auf dem neuen Album „Zum Glück in die Zukunft“ bleibt sein kiffendes Alter Ego mit der hochgepitchten Stimme in der Mottenkiste. 

Marten Laciny hat in seinem jungen Leben schon mehrere Karrieren hinter sich. Aufgewachsen im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen ist Fußball das Lebenselixier seiner Jugend. Der begabte Kicker spielt bei Hansa Rostock und wird von Horst Hrubesch für die deutsche U 17 entdeckt (Deshalb nimmt man Marteria durchaus ab, wovon er in „Maradona Shirt“ rappt, einer cleveren Fußball-Version von Sidos „Mein Block“). Statt Profi-Fußballer zu werden, wird Marteria in New York als Model entdeckt und arbeitet für einige der großen Namen des Modebusiness.

Doch auch damit gibt sich Marteria nicht zufrieden, schmeißt seine Modelkarriere hin, um fortan als Rapper sein Glück zu versuchen und sich über sein Alter Ego Marsimoto zu ärgern. Im Vergleich zu vielen seiner Kollegen hat der Wahlberliner erfreulicherweise etwas zu erzählen, das sich jenseits von inszenierten Gangster-Ghettos abspielt. Auf „Zum Glück in die Zukunft“ wird Marteria u.a. von Jan Delay, Miss Platnum und Peter Fox unterstützt. 

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