The Rose Has Been In The Mouth Of A Beast

The Rose Has Been In The Mouth Of A Beast

Matmos

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Fluffig und leichte Muse, nein das waren Matmos nie. Das war schließlich auch für Björk reizvoll, mit der das Duo in den letzten Jahren viel zusammen gearbeitet hat. Ihr neues eigenes Album widmet zehn schwulen Prominenten ein eigenes Stück.

Matador Records, das Label auf dem Matmos veröffentlicht, spricht zwar bei (Achtung:) „The Rose Has Teeth In The Mouth Of The Beast“ vom bislang eingängigsten Album, doch dies ist bekanntlich eine subjektive Größe. Matmos sind nach wie vor weit verzweigt, sie zerreisen Konventionen, kokettieren teilweise aber doch mit ihnen und heraus kommen Stücke, die Drew Daniel und Martin Schmidt selbst als Mutant Disco, Porn Funk, Jazz Noir, Power Electronics oder Wagnerian Slapstick bezeichnen. „The Rose...“ ist erneut ein Konzeptalbum, die Biografien von zehn schwulen bekannten Persönlichkeiten wurden nach deren Nebensächlichkeiten oder Wichtigkeiten durchsucht. Anschließend samplete man jene Teile und baute Tracks, die teilweise tatsächlich eingängig, ja sogar poppig anmuten. Dazwischen stellen schroffe, haarsträubende Exkurse den zuvor zelebrierten Wohlklang in Frage. Matmos zeigen ähnlich wie Herbert ohne Frage, dass Electronica auch über eine weirde, und doch ernst zu nehmend avantgardistische Ebene verfügen kann. Der Album-Opener ist übrigens eine Hommage an den Philosophen Ludwig Wittgenstein. Und der Track gilt als Conceptual Musique Concrete. Na dann. (jw)

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