Missing Songs

Missing Songs

Maximo Park

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Die Jungs aus dem nur bedingt hübschen Newcastle haben ein Album aus B-Seiten, raren Tracks und Outtakes der Studiosession zu ihrem Debütalbum „A Certain Trigger“ zusammengestellt. Wer Maximo Park-Fan ist, muss das haben.

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Diese Zusammenstellung namens „Missing Songs“ bot sich natürlich mehr als an, wenn man die Warp’schen Veröffentlichungen der streng limitierten und zu Teilen auch farbig daherkommenden Singles der letzten Zeit betrachtet. Für teures Geld konnte man sich diese unter den Nagel reißen, wenn man jenes übrig hatte. Nun aber können alle, die leer ausgegangen sind, die raren Tracks in gesammelter Form auf CD gepresst und für den Standardkurs bekommen. Neben dem allseits bekannten Hit „Apply Some Pressure“ in einer Demo Version, gibt es noch zwei weitere Roughversionen von „A Certain Trigger“-Songs: „Graffiti“ und „Once A Glimpse“ klingen unaufpoliert gar nicht übel und funktionieren auch ungeschminkt. Mit „Isolation” kommen Maximo Park sogar noch mit einem John Lennon-Cover um die Ecke, was man als interessant aber auch als bescheiden bewerten kann. Hier nun gibt es den Opener „A 19“ der Kollektion zu hören, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach dem Motorway zwischen Newcastle und London benannt wurde. Das klingt gut und nach Krawatte, strengem Seitenscheitel und einer eleganten Arroganz im Lo-Fi-Gewand. Das funktioniert doch ganz gut. (bb)

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