Too Much Information

Maximo Park

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Maximo Park sind auf der Suche! „Too Much Information“ ist das fünfte Album der Briten und ihr bisher abwechslungsreichstes. Die Hymnen der ersten drei Alben sucht man darauf vergeblich, zwischen Bücherregalen und Bibliothekarinnen verheddern sich Maximo Park im eigenen Anspruch.

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Irgendwann war die Luft raus aus dem Prinzip Maximo Park. Auf das sensationelle Debüt „A Certain Trigger“ folgte mit „Our Earthly Pleasures“ eine ähnliche Hitsammlung. Aber spätestens mit „Quicken The Heart“ und dem Abschied von Warp kühlte die Beziehung zu Maximo Park merklich ab. Die Band hatte ebenfalls den Eindruck, sich abgenutzt zu haben. Soloalben folgten, ehe man sich 2012 mit „The National Health“ zurück meldete, ohne wirklich neue Ideen. Das wäre im Fall von Maximo Park nicht weiter schlimm, hätten darauf nicht auch die Hits gefehlt, die man auf „A Certain Trigger“ überreichlich findet.

Maximo Park - Too Much Information (Albumstream)

Insofern ist „Too Much Information“ das Album geworden, das man sich von Maximo Park nach ihrer Pause gewünscht hätte. Mit „Brain Cells“ und „Leave This Island“ schickte die Band bewusst zwei Songs vorab in den Äther, die deutlich elektronischer klingen und viele Fans abschreckten. Im Kontext der anderen Songs auf „Too Much Information“ funktionieren sie besser, restlos überzeugen können sie trotzdem nicht. Letztendlich ist „Too Much Information“ so prätentiös, wie Maximo Park immer waren. Bisher verbargen sie es aber gekonnt hinter rasanten Hits und scharfen Hooks. Die Martinis, die Paul Smith im Interpol-Verschnitt „Drinking Martinis“ besingt, schmecken dagegen schal.

Review: Maximo Park - "The National Health"

Review: Maximo Park - "Our Earthly Pleasures"

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