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Mense Reents

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Im Frühjahr diesen Jahres wurde das erste Soloalbum von Mense Reents veröffentlicht. „Aus Freien Stücken“ war und bleibt eine etwas verwirrende, aber äußerst spannende Rallye durch das Grüne von Analog und Digital.

Gesamplete Instrumente, vorwiegend instrumental, teilweise mit Gesang und dem Talent, pure Popsongs mit kratzig rockenden Tracks auf einem Album in Einklang zu bringen. Reents, den man bisher nur aus den Bandmitgliederlisten von den Goldenen Zitronen, Stella sowie Egoexpress kannte, ließ aber auch bei seinen eher spärlich stattfindenden Auftritten erbarmungslos den Schweiß von den Decken tropfen, bewegte sich angestrengt und lockerleicht zugleich an seinen Geräten, sang Texte, die teilweise mit einem Alanis Morissette Lyric Generator entstanden und er hatte stets dieses Grinsen im Gesicht, welches letztendlich sein ganzes Schaffen zu verkörpern scheint: der sympathische Mittelstandsjunge vs. Entertainer oder der Turnbeutelvergesser vs. Der-Morgen-ist-noch-jung-Rocker. „1998“ war bereits auf „Aus Freien Stücken“ enthalten, ist nun aber als bisher unveröffentlichte Vocalversion exklusiv auf der Mense-Reents-Website zu finden. Ein retroider Downloadleckerbissen, der dem Album in nichts nach steht. (jw)

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