Fantasies

Metric - Fantasies

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Emily Haines hat über ihren Solopfad wieder zurück ins Ziel gefunden: zu ihrer Band, die auch auf dem neuen Album unverändert gut klingt.

"They never come back" heißt es so schön. Das kann hier aber widerlegt werden: denn trotz des Solo-Albums ihrer Sängerin haben sich Metric niemals aufgelöst - und Emily Haines ist wie versprochen zu ihren Kollegen zurück gekehrt. Somit besteht die kanadische Band bereits seit über zehn Jahren in der ursprünglichen Gründungsformation.

Das neue Werk trotzt mit gewisser Zeitlosigkeit: es könnte auch ein Produkt der späten Neunziger Jahre sein, durchaus positiv gemeint. It´s only Rock´n´Roll und immer auch ein bisschen mehr, was grundsätzlich Emily Haines zu verdanken ist. Ihre Stimme verleiht den Songs ihr Gefühl, oftmals energisch, manchmal melancholisch. 

Im Fazit ist das Rockmusik jenseits der üblichen Klischees. Songs mit einem eigenen Charakter von einer Band, deren Sängerin eigentlich keine Solo-Alben mehr aufnehmen muss, weil sie - nicht zuletzt dank ihres Sex-Appeals - mit jedem Ton und jeder Geste auch bei Metric immer im Mittelpunkt performt.

 

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