Lifejackets

Lifejackets

Mimas

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Hinter Mimas verbirgt sich eine dänisch-isländische Truppe voller sympathischer Narren. Anders ist die verspielte und ausgelassene Haltung auf "Lifejackets" nicht zu erklären.  

 

Wenngleich "Lifejackets" das zweite Album von Mimas markiert, ist das quirlige Quartett aus dem dänischen Aarhaus hierzulande noch relativ unbekannt. Dabei sind die leicht schrulligen Indierocker seit 2008 häufiger unterwegs und konnten schon bei Supportshows für u.a. Mono, Maps & Atlases, Menomena oder Why? ihre Livequalitäten unter Beweis stellen. 

Ihren Stil bezeichnen Mimas selbst als "Death-Indie". Ein treffendes wie augenzwinkerndes Etikett, denn obwohl "Lifejackets" ein ziemlich lebendiges und freundliches Album ist, wird hier einem orthodoxen und starren Indiebild der Kampf angesagt. Mit ihrem verspielten Indie-, Folk- und Postrock gehen Mimas zwar häufiger um die Ecke, vergessen allerdings nicht das Ohr des Hörers. Immer wieder lockern sich die scheinbar undurchsichtigen Strukturen auf und Mimas balancieren geschickt zwischen Euphorie, Sensibilität und Ironie, Klatschen zum Pop oder Schreien zum Folk. 

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