Myia Folick - Premonitions

Miya Folick - Premonitions

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"Premonitions" - Vorahnungen - so nennt die aus Los Angeles stammende Miya Folick ihr Debütalbum, auf dem sie tolle Songs über Alltägliches präsentiert und beweist, dass Popmusik lässig, erfrischend und berührend zugleich sein kann. 

Hübsches Gesicht, freche Kurzhaarfrisur und eine Stimme zum Niederknien - mit diesen Attributen ausgestattet macht sich Miya Folick dran, das Popbusiness aufzumischen. Es könnte ihr gelingen, denn schon ihre EPs "Give It To Me" und "Strange Darling" stießen auf viel Gegenliebe. Beim ersten Album "Premonitions" dürfte das nicht anders sein. 

Miya Folick, halb Japanerin, halb Russin und als Buddhistin aufgewachsen, setzt den mit den EPs eingeschlagenen musikalischen Weg konsequent fort und vermischt Pop mit Elementen aus Folk und Alternative. Thematisch setzt sie auf alltägliche Dinge, die wir ihrer Meinung besser zu schätzen wissen sollten. 

Schon mit der ersten Singleauskopplung "Stop Talking" wurde das deutlich. Hier fordert sie ihre Freundin freundlich, bestimmt und tanzbar auf, nicht länger über diesen einen Boy zu quatschen. Mit "Thingamajig" kam dann noch ein verträumter Albumvorbote dazu, der viel Lob einheimste.

Doch es gibt noch viele weitere Highlights wie "Stock Image" oder "Deadbody", die mal zum Tanzen, mal zum Weinen animieren. Genau das, was die Urheberin erreichen wollte, wie sie im Interview mit Tonspion erzählt hat. 

Mit "Premonitions" ist Miya Folick gleich zum Start der ganz große Wurf gelungen. Nicht ganz unschuldig daran ist wohl auch Produzent Justin Raisen, mit dem sie sich für mehrere Monate ins Studio zurückzog. Raisen hat immerhin schon Charlie XCX oder auch Santigold zu feisten Platten verholfen. Und in der Lady-Liga kann Miya Folick jetzt ganz sicher auch mitspielen. 

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