Navy Brown Blues

Navy Brown Blues

Mocky

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Er ist der letzte von der Berliner Kanada-Posse um Gonzales und Peaches, der noch immer in der Hauptstadt lebt. Doch den Zug zu internationalem Ruhm hat Mocky keineswegs verpasst. Sein drittes Album strotzt nur so vor Selbstvertrauen.

Auch Mocky ist ein großartiger Entertainer und Musiker, auch bei ihm spielen Hip Hop, Pop, Soul und Elektronik gleichrangige Rollen. Stand er anfangs ein wenig im Schatten von Gonzales und Peaches, so hat Mocky spätestens mit seinen beiden 2004 auf Four Music veröffentlichten Alben ein eigenes Profil ausbauen können. Für „Navy Brown Blues“ reiste er nach Paris und arbeitete u.a. mit Gonzales an der Musik. An die Mikrofone lud er mit Feist, Jamie Lidell und Taylor Savvy drei Musiker ein, die stilistisch drei verschiedene Noten in den Mocky-Sound integrieren, obwohl sie sich recht nahe stehen. Insgesamt ist Mocky noch eingängiger geworden und pflegt dennoch ein authentisches Underground-Image. Feingeist, Weirdness und Pop verbinden sich bei dem Multitasking-Wunder. Neu ist, dass Mocky nicht mehr ausschließlich mit seinem Laptop produziert, sondern verstärkt mit richtigem Instrumentarium. Das macht „Navy Brown Blues“ lebendig und richtig funky. (jw)

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