Strangers to Ourselves

Strangers to Ourselves

Modest Mouse

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Acht lange Jahre mussten Fans auf das neue Album von Modest Mouse warten. Jetzt melden sie sich mit "Strangers To Ourselves" zurück im Indie-Business. Die Band gibt sich mit ihrem MIx aus Ska, Indie, Punk und Pop chaotischer, verrückter und lebendiger als bisher.  

Für viele Indie-Hörer war das vierte Album "Good News For People Who Love Bad News" ein regelrechtes Schlüsselalbum. Auf der ganzen Welt erspielte sich die Band rund um den Frontmann Isaac Brock damit eine feste Fanbase. Diese ließen sie jetzt mehr oder weniger acht Jahre zappeln.

Schon immer begeisterte die Band durch ihre extreme Bandbreite, immer wieder streuten sie Einflüsse aus Ska, Funk und anderen Genres ein. Die mitreißende Mischung aus lärmenden Melodien, leiernden Riffs und groovenden Beats, Euphorie und Melancholie, Indie-Rock-Attitüde und Pop-Appeal ist dabei ziemlich unwiderstehlich. Wer sich in die Gitarrenmelodie von Songs wie "Shit In Your Cut" nicht verlieben kann, hat kein Herz. 

Auch wenn der Song "Pistol (A. Cunanan, Miami, FL. 1996)" etwas arg aus dem Schema fällt und wohl eine Parodie auf das Plastik-Hip-Hop-Genre sein soll, sprüht das Album auf ganzer Länge gesehen vor tollen Ideen, bietet wunderbare Brüche, herrlich unerwachsene Auswüchse und zeigt Isaac Brock mit seinem immer wieder packenden Gesang in Höchstform.

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