A Wrenched Virile Lore

A Wrenched Virile Lore

Mogwai

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Nach dem letztjährigen Über-Output „Hardcore Will Never Die, But You Will“, erfreut sich die  Mogwai-Diskografie Ende November 2012 über einen weiteren Neuzugang. Doch statt sich selber ins Studio zu begeben, haben die schottischen Postrocker diesmal externe Kräfte schalten und walten lassen. „A Wrenched Virile Lore“, so der Titel des Albums, rückt das aktuelle Studiowerk mit Remix-Versionen aller darauf enthaltenen Songs nochmals verstärkt in den Fokus.

Spätestens seit ihrem letzten Album „Hardcore Will Never Die, But You Will“, bewegen sich die vier schottischen Postrock-Nerds von Mogwai in konkurrenzlosen Gefilden. Kaum eine Band schafft es, mit derart gegenpoligen Klangbildern zu spielen wie das Quartett aus Glasgow. Um das Warten auf das nächste Studio-Meisterwerk der Laut-leise-Fetischisten zu verkürzen haben Mogwai diverse illustre Remix-Künstler damit beauftragt, die insgesamt zehn „HWNDBYW“-Perlen in neue Sound-Kosmen zu transportieren.

So durfte sich neben Klad Hest, Cyclop, Zombi und vielen anderen Regler-Profis auch Justin K. Broadrick einen Song des Albums zur Brust nehmen. Der ehemalige Gitarrist von Napalm Death und Co-Founder der britischen Experimental-Combo Godflesh entschied sich letztlich für den Song „George Square Thatcher Death Party“. Dabei rüttelt er weniger am eingängigen Original-Fundament, sondern versorgt den homogenen Vierminüter  mit Hilfe von  flächendeckenden Background-Synthies und sphärischen Effektspielereien stattdessen mit einer extra Portion Opulenz. 

Ähnliche Künstler

Empfohlene Themen