Spaces Everywhere

The Monochrome Set - Spaces Everywhere

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend

Flirrende Gitarren und  gelockerte Stimmung sorgen dafür, dass The Monochrome Set den perfekten Indie-Pop für den Frühling liefern. Zum Glück hat die Band bereits zum dritten Mal zusammengefunden, sonst wäre uns ihr Gitarrensound made in the 1980ies entgangen. 

The Monochrome Set sind wirklich keine jungen Hüpfer mehr, schließlich gibt es die Band nun schon über 30 Jahren. Zusammen mit einigen anderen Veteranen treten sie auf dem Album "Spaces Everywhere" eine Reise zu den eigenen Wurzeln an.

Auf dem Weg dorthin wird alles ausblendet, was die Popkultur zwischenzeitlich so an Innovationen fabrizierte. Das klingt nostalgisch, aber so gar nicht verstaubt. Auch heute noch dürfte sich die Indie-Welt über den naiven Gitarren-Pop von The Monochrome Set erfreuen. Die Band um den überragenden Sänger Ganesh Seshadri weiß es Orgel, Gitarre und ein gute Portion Unbeschwertheit miteinander zu verarbeiten. 

Die Texte hingegen handeln vom Tod, von Zerfall und von Veränderungen. Seltsam zeitlos, man kann diesen Sound nur schwer zuordnen. Zwar in den 50ern und den 60ern verwurzelt und doch empfindet man ihn seltsamerweise als modern.

Der Einfluss von The Monochrome Set auf Bands wie Felt, Franz Ferdinand, Belle and Sebastian oder The Strokes ist schwerlich zu überhören. Erfreut euch selbst an der frühlingshaften Beschwingtheit der Songs.

Ähnliche Künstler

Empfohlene Themen

YouTubeScreenshot: The Smiths

Studie über Facebook-Likes: The Smiths-Fans sind „neurotisch“

Datenauswertung von umstrittener Firma Cambridge Analytica
Sowohl Facebook als auch die Datenfirma Cambridge Analytica werden wegen Datenmissbrauch und Wahlmanipulation stark kritisiert: Nun wurde im Zuge dessen auch eine Studie über die Persönlichkeitsstrukturen von Musikfans veröffentlicht.
Neues aus dem Pop-Feuilleton

Neues aus dem Pop-Feuilleton

Mit Amy Winehouse, Joss Stone, The Smiths als Comic, Björk und Erykah Badu
Die Frauenedition der Popschau – Wohin man diese Woche im Feuilleton blickte, sie gehörte den Popmusikerinnen. Dabei wurde Amy Winehouse gedacht, Erykah Badu in Berlin gesehen, Björks neues App-Album gewürdigt und Joss Stone gehört. Und die wöchentliche Morrissey-News kommt diesmal (fast) ohne den streitbaren Vegetarier aus.  
Thema der Woche: Morrissey

Thema der Woche: Morrissey

Postet eure Lieblingsvideos und Links
Ab sofort stellen wir jede Woche einen wegweisenden Künstler ins Zentrum unseres Interesses. Diese Woche: Morrissey, der mit The Smiths die 80er Jahre geprägt hat wie keine andere britische Band.
Eine Supergroup namens Freebass steht vor ihrem Debüt

Eine Supergroup namens Freebass steht vor ihrem Debüt

Peter Hook (New Order), Andy Rourke (The Smiths) und Mani (Stone Roses) machen gemeinsame Sache
Angeblich stehen die Arbeiten an dem bisher noch unbetitelten Werk kurz vor dem Abschluss: Freebase ist das kollektive Projekt einzelnder Musiker, die mit anderen Bands einmal Geschichte geschrieben haben.