Where Circles Begin

Where Circles Begin

Monta

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Tobias Kuhn ist immer noch solo, immer noch leise. Seiner im EFA-Konkurs verschollen gegangenen EP "Always Altamont" lässt der Miles-Sänger nun ein Album folgen.

"Where Circles Begin" widmet sich der Stille, der Behutsamkeit und - natürlich - dem Popsong. Denn der Popsong, den kann und liebt Tobias Kuhn, ob er nun im Gitarrengewitter oder in der Akustikskizze steckt. Allein nun weist Herr Monta der verzerrten Gitarre die Tür und kleidet seine Lieder mit zartem Zupfen, schmelzendem Klavier, Theremin und behutsamem Schlagzeug aus. Diese Zuammenarbeit mit sich selbst klang schon auf "Always Altamont" größtenteils sehr gut, litt live ein wenig unter unbeholfener Präsentation, hat sich nun aber wieder recht gut gefangen. "Where Circles Begin" ist sachte arrangierter Zimmerpop. Sogar der angedeutete Bombast von "Long Live The Quiet" zollt den stillen Respekt. Melancholie swingt und Sehnsucht tanzt und der Wille zum großen Popsong ist auch dabei. Von einigen Kratzern – die Monta-Version von Depeche Modes "In Your Room" geht leider gar nicht, tut mir leid - abgesehen, ist "Where Circles Begin" eine nette Platte für den Herbst und für den Winter. Manchmal mehr. (sc)

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