The Ecstatic

The Ecstatic

Mos Def

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Es hat auch etwas Gutes, dass Mos Def in den letzten Jahren in erster Linie als Schauspieler in Erscheinung getreten ist. Man kann den Ausnahme-MC auf "The Ecstatic", seinem ersten richtigen Album seit 2004, neu entdecken.

"Tru3 Magic", Mos Defs letzter Auftritt in Albumlänge, wurde in keiner Weise den Fähigkeiten von Dante Terrell Smith gerecht. Frustriert durch einen Vertrag mit der falschen Plattenfirma, verzichtete Mos Def auf ein Coverartwork und behielt alle guten Beats und Punchlines für sich. 

Keine Überraschung also, dass sich Mos Def und sein neues Label Downtown im Vorlauf der Veröffentlichung von "The Ecstatic" spendabel zeigten. Die Enttäuschung muss zurückgeschlagen werden, am besten in dem man mit "Auditorium" einen der besten Tracks des Albums unter die Leute bringt. Dabei ist "The Ecstatic" nicht nur wegen eines motivierten Mos Def in Normalform ein gelungenes Comeback und schafft zumindest den Anschluss an frühere Heldentaten wie "Black On Both Sides" oder "Black Star".

"The Ecstatic" überzeugt auch durch die extrem abgehangenen Beats, für die Mos Def u.a. Madlib, Oh No, Chad Hugo (The Neptunes) oder Georgia Anne Muldrow gewinnen konnte. Selbstredend findet man auch den 2006 verstorbenen J Dilla unter den Produzenten von "The Ecstatic". Viel schief gehen kann da nicht. Willkommen zurück, Mos Def!

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