Revolutionary Sympathies

Revolutionary Sympathies

The Movement

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Che Guevara auf dem T-Shirt, Marx´sche Theorien im Kopf, das Gitarrenriff als Wegbereiter für die Revolution. Ziemlich hip, spätestens seit The (International) Noise Conspiracy. Ziemlich gut, wenn The Movement die Arbeiterfaust gen Himmel strecken.

Achtung: die folgenden Zeilen strotzen nur so von Klischees. Die Texte von The Movement allerdings auch. Wir werden also von Dänemark aus von unseren kapitalistischen Fesseln befreit. Wenn diese Befreiung so energisch vonstatten geht wie einen „Revolutionary Sympathies“ phasenweise in seinen Bann zieht, wird man sich ihr kaum widersetzen können. Aber abwarten, vielleicht bereiten kommerzielle Marktmechanismen wie Klingeltöne oder finanzieller Wohlstand der Authentizität von The Movement bald schon ein jähes Ende? Also schnell noch genießen: gute Rockmusik als Statement gegen den Imperialismus. Ganz im Sinne des kollektiven Gedankens „mein Song ist auch dein Song“ gibt´s auf der verlinkten Seite jeweils drei Songs vom aktuellen Album und drei von dessen Vorgänger als Freedownloads. The Movement werden ihre Botschaften in diesem Jahr noch weit reichend unter das Volk bringen. Also, ihr Spießer und Erzkonservativen: The Movement haben als Publikum nicht nur ambitionierte Politikstudenten verdient, die mal die Sau raus lassen wollen. (js)

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