Vanishing Point

Vanishing Point

Mudhoney

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Nach fünf langen Jahren des Wartens gibt es Ende März 2013 endlich neues Futter aus dem Hause Mudhoney. „Vanishing Point“ heißt das das mittlerweile neunte Studioalbum der Grunge-Veteranen. Nimmt man die  beiden vorab veröffentlichten Songs als Maßstab, dann scheinen Mudhoney  genau da weiterzumachen, wo sie mit dem Vorgänger „The Lucky Ones“ aufgehört haben. 

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„Die letzten beiden Jahre waren nicht einfach für mich“, berichtet Sänger Mark Arm. Nach dem tragischen Unfall-Tod von Sub-Pop-Legende Andy Kotowicz im Jahr 2010 fiel der Mudhoney-Kopf in ein tiefes Loch. Eine monatelange Schreibblockade war die Folge. Mit der Hilfe seiner Bandmitglieder fand Mark im vergangenen Jahr endlich wieder Zugang zur Musik.

Mudhoney - I Like It Small/Slipping Away (Live)

 

Das Ergebnis heißt „Vanishing Point“, ein Album, welches inhaltlich viele der vergangenen Emotionen  in sich trage – wenn auch nur unterschwellig -, so der Frontmann. Musikalisch hingegen scheint bei Mudhoney alles beim Alten zu bleiben. Die beiden Appetizer „The Only Son Of The Widow From Nain“ und „I Like It Small“ bieten mit crunchigen Gitarren, scheppernden Garage-Drums und Mark Arms unkonventionellem Gesangsrhythmus genau das, was die Anhängerschaft nun schon seit über zwei Jahrzehnten serviert bekommt: nämlich knarzigen Grunge-Rock ohne viel Firlefanz. 

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