New York - Addis - London

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Mulatu Astatke

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Mulatu Astatke ist eine der einflussreichsten Figuren des Afro Jazz. Mit einer Compilation, die sich auf die Zeit zwischen 1965 und 1975 konzentriert, als Astatke nach Jahren im Ausland zurück nach Addis Abeba kam, würdigt das britische Strut Label sein lebendiges Werk.

Wenn sich Bill Murray alias Don Johnston in Jim Jarmuschs Film "Broken Flowers" auf die Suche nach der Mutter seines 19-jährigen Sohnes macht, tut er dies zu den Klängen von Mulatu Astatke. Die swingenden, zugleich lässig und fiebrig klingenden Afro Jazz-Kompositionen des 66-jährigen Äthiopiers Mulatu Astatke bestimmen das Tempo des Films, und brachten ihm Aufmerksamkeit jenseits eingeschworener Kennerzirkel.

Anfang des Jahres nahm Astatke gemeinsam mit dem britischen Improvisations-Kollektiv The Heliocentrics einen vielbeachteten Beitrag zur "Inspiration Information"-Reihe des Labels Strut auf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss dort die Idee gereift sein, Astatkes riesigen Backkatalog aufzuarbeiten. Zwanzig Songs, die zwischen 1965 und 1975 entstanden sind, haben die Reissue-Spezialisten aus Astatkes reichem musikalischem Leben destilliert. Zwanzig Songs, die selbst 40 Jahre später vor Energie sprühen, leichtfüßig tänzeln und ins Ohr gehen und "New York - Addis - London" zu etwas besonderem machen: der einzigen "Best Of", die man an Weihnachten wirklich braucht.

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