Wilder Mind

Wilder Mind

Mumford & Sons

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Mumford & Sons sind wegen ihrer Banjos oft belächelt worden. Offenbar hat sie das so genervt, dass sie ihren folkigen Sound hinter sich lassen und auf "Wilder Mind" stattdessen gediegenen Indierock produzieren.

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Die Aufnahmen fanden unter anderem im Studio von The National-Gitarrist Aaron Dessner statt und dieser Einfluss ist deutlich zu hören. Es herrscht gepflegte Melancholie - und gepflegte Langweile. Das klingt alles ganz nett und gut produziert, die Stimme von Marcus Mumford ist angenehm kratzig und die Songs klingen zeitlos und ortlos. Aber auch seltsam beliebig. Im Ohr hängen bleiben die Songs von "Wilder Mind" nicht, dazu fehlen die Widerhaken.

Ob die Fans die Banjos und den mehrstimmigen Gesang der beiden ersten, mega-erfolgreichen Mumford & Sons-Alben vermissen werden? Vermutlich ja. Mehr vermissen werden sie aber Songs, die mehr sind als nur nett.

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