Transfiguration of Vincent

Transfiguration of Vincent

M.Ward

Redaktionswertung: 
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ordentlich
gut
sehr gut

Was tun, wenn die einzig wahre Liebe einen verlässt? M.Ward wandert durch die Welt, fragt Mutter, Arzt und Killerwal, aber als Lösung bleibt ihm letztlich nur, einen verdammt traurigen Song zu schreiben. Gelungen!

M.Ward, Songwriter aus Oregon, wagt sich mit seinen Songs tief in die amerikanischen Folkwurzeln und klingt dennoch lo-fi und äusserst cool. Er musiziert ganz in der Tradition von Tom Waits, Grandaddy, Calexico oder Giant Sand, dessen Mastermind Howe Gelb M.Ward einst unter seine Fittiche nahm und das erste Album "Duet For Guitars #2" nicht nur produzierte, sondern sogar im eigenen Ow Om-Label veröffentlichte. "Transfiguration Of Vincent" ist nun das dritte Album von M.Ward. Wenn seine Plattenfirma von einem Meisterwerk redet, klingt das hochgegriffen, aber angesichts solcher zeitlosen Songs wie der Odyssee eines Ratsuchenden in "Vincent O`Brien" durchaus realistisch. Denn M.Ward hat alles das, was man von einem Songwriter erwartet: Grosse Texte, grosse Melodien, grosse Songs. Sein Talent deutete sich übrigens schon beim Trio Rodriguez an, auf die hier unbedingt auch nochmal hingewiesen werden sollte. Mit Rodriguez lieferte M.Ward bereits so manch kleine Indieperle ab. (os)

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