Let Go

Let Go

Nada Surf

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Auf ihrem dritten Album gehen Nada Surf die nach "The Proximity Effect" noch verbliebenen Schritte in Richtung Popmusik. Wenig verärgert, sehr melancholisch, beschaulich und ruhig ist "Let Go" - und alles in allem auch noch sehr schön.

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Weniger "Popular" und "Mother`s Day", mehr "80 Windows" und "Bad Best Friend", das - im groben - ist "Let Go". Mit der ersten Single "The Way You Wear Your Head" hat die Band auch gleich den Albumrocker ausgekoppelt, sonst wird eher in den unteren Gängen gefahren und wenig geschaltet. Und obwohl von denen, die nach "Popular" nicht mehr so recht etwas von Nada Surf hören wollten, auch keiner besonders an "Let Go" interessiert sein dürfte: Dass die Band auch und gerade mit ihrem dritten Album eine recht große Fanbase erfreut, zeigte sich zuletzt bei ihren reichbestürmten und ausverkauften Deutschlandkonzerten am Ende des letzten Jahres. "Inside Of Love" zeigt eine Band, die musikalisch sicher und mit sich zufrieden dort angekommen ist, wo sie wohl schon länger mal hinwollte. Schöne Melancholie mit Gitarren - Indiepop halt. Oder so. (sc)

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