Lucky

Lucky

Nada Surf

Redaktionswertung: 
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sehr gut

So langsam aber sicher gedeihen sie zu einem Urgestein des melodiösen Indierocks. 1992 erblickten sie das Licht der Welt, durchkurvten alle Höhen und Tiefe des Erfolges, aber wirken heute noch so frisch wie anno dazumal: Nada Surf.

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Nur zwei Jahre sind verstrichen, seitdem „The Weight Is A Gift“ erschienen ist. Und trotzdem kündigt das New Yorker Trio nun schon Neues an. Matthew Caws, Ira Elliot und Daniel Lorca waren im Februar dieses Jahres erneut gemeinsam mit John Goodmanson (Death Cab For Cutie, Blonde Redhead) im Studio. Dort schauten dann ab und an auch die nicht ganz unbekannten und vor allem musikalisch nicht unbegabten Hände und Köpfchen von Ben Gibbard, Juliana Hatfield und John Roderick vorbei. Der erste Höreinblick für das, was dort zusammen geformt wurde und im nächsten Jahr auf Nada Surfs fünftem Album erscheinen wird, klingt bereits viel versprechend und schön.

Unnachahmlich wiegen sich Nada Surf in dem Song „See These Bones“ zwischen Niederschlags- und Aufbruchstimmung und scheinen Sehnsucht, Hoffnung und Liebe mit Tönen gänzlich ausfüllen zu wollen. Das (auf dem ganzen Album stark vertretene) Cello steht dem Gesamtbild gut, die typische Leichtigkeit ist an jeder Melodieecke zu spüren und auch Caws zwischenzeitliche Kollaboration mit Rogue Wave blinzelt an der ein oder anderen Gesangswendung auf. Hier ist alles herzlich warm! Anfang Februar wird Longplayer „Lucky“ dann offiziell zu haben sein und sicher viele glücklich machen, auffangen oder einfach auch nur verstehen. Auf Nada Surf ist eben Verlass.

Björn Bauermeister / Tonspion.de

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