The National

The National (Pressefoto / Credit: Graham MacIndoe

Die Band wurde 1999 von den Zwillingen Aaron und Bryce Dessner, den Gebrüdern Scott und Bryan Devendorf, sowie dem charismatischen Lead Sänger Matt Berninger in Ohio gegründet. Noch zu gemeinsamen Studienzeiten an der Universität von Cincinnati spielten Berninger und Scott Devendorf gemeinsam in der Band Nancy.

Auch Scotts Bruder Bryan musizierte in verschiedenen Projekten mit den Zwillingsbrüdern Aaron und Bryce Dessner, welche sich bereits aus Jugendtagen kannten. Nachdem sich ihr letztes Projekt unter dem Namen Nim auflöste, schlossen sich Scott und Matt dem Trio an und gründeten The National.

Ihr Debütalbum "The National“ wurde 2001 auf Brassland Records veröffentlicht, welches unter anderem den Dessner Brüdern gehörte. Der melancholische Sound und die tiefe unverkennbare Stimme von Berninger, welche nicht ohne Grund häufig mit der von Joy Division Mastermind Ian Curtis verglichen wird, sorgen seither bei Fans und Rockkennern für Gänsehaut.

Mit den von Kritikern hochgelobten und preisgekrönten Alben "Alligator“ und "Boxer“ erreichte die Band ihren Durchbruch. Hymnen wie "Mistaken for Strangers“ oder "Fake Empire“ gehören auch heute noch meist zu jeder Konzertplaylist.

Politisch engagierte sich die Band seit Beginn an in der Wahlkampagne von Barack Obama zur Präsidentschaftswahl 2008. Obama selbst nannte The National eine seiner Lieblingsbands und wurde durch die Band mit Hilfe von Konzerten und einem T-Shirtverkauf mit seinem Portrait und dem Schriftzug "Mr. November" bei seiner Wahlkampagne unterstützt.

Video: Sea of Love

In den Jahren 2010 und 2013 folgten die Alben "High Violet“ und "Trouble Will Find Me“ und machten die Band auch über Amerika hinaus bekannt und erfolgreich. Diverse Single-Auskopplungen aus dieser Zeit wie die Single "Fireproof“ wurden in Soundtracks für Kinofilme, TV Shows und Serien verwendet.

Ein Großteil der Tracks werden von den Dessner Zwillingen geschrieben. Die beiden musikalischen Köpfe sind auch außerhalb ihrer Bandtätigkeit äußerst erfolgreich im Musikbusiness. So arbeitet zum Beispiel Bryce Dessner an vielen Kompositionen und war beteiligt am Soundtrack für den Kinoerfolg "The Revenant“.

Im Jahr 2017 veröffentlichte die Band ihr an der Chartplatzierung gemessen erfolgreichstes Album "Sleep Well Beast“. Und nicht einmal zwei Jahre später steht bereits das achte Studioalbum vor der Tür. "I Am Easy To Find" liefert 14 neue Songs und soll bereits am 14. Mai 2019 erscheinen. Als ersten Vorgeschmack gibt es die Single "You Had Your Soul With You" zu hören.

Zusätzlich zum neuen Album soll ein 24-minütiger Kurzfilm in Zusammenarbeit mit Regisseur Mike Mills und Alicia Vikander in der Hauptrolle erscheinen. Auch hierzu gibt es bereits einen ersten Trailer zu sehen:

Die zehn besten Songs von The National

10. England

Die US-Band bringt ihrer geistigen musikalischen Heimat hier ein ziemlich ergreifendes Ständchen:

"Famous angels never come through England
England gets the ones you never need
I'm in a Los Angeles Cathedral
Minor singin' airheads sing for me"

9. Bloodbuzz Ohio

Mit dem melancholischen Song und dem unverwechselbaren Baritongesang von Matt Berninger gelang der Band 2010 erstaunlicherweise eine Festival-Hymne:

8. I Should Live In Salt

Die Thematik des schlechten Gewissens zieht sich durch viele The-National-Songs, so auch hier: Hier entschuldigt sich Sänger Berninger bei seinem jungen Bruder Tom.

7. Terrible Love

Dieses scheppernde Liebeslied ist der Opener aus dem Album "High Violet" und enthält diese unschlagbare Zeile: "It takes an ocean not to break."

6. Slow Show 

Das Lied über das Gefühl, während einer Party völlig Fehl am Platz zu sein, stammt von dem Album "Boxer" aus dem Jahr 2007. Die Lyrics sind zum einen recht direkt ("Can I get a minute of not being nervous / And not thinking of my dick?") und zum anderen recht romatisch ("You know I dreamed about you / For twenty-nine years before I saw you").

5. Brainy

Alle klassischen The-National-Themen in einem Track: Angst, Andeutungen und Bücherliebe. Und so enthält der Song schließlich diese nerdigen liebenswerten Zeilen: "I was up all night again / Boning up and reading the American Dictionary / You'll never believe me, what I found / Think I'd better follow you around".

4. Start A War

Die Zeile "Walk away now, and you're gonna start a war" fasst ziemlich gut zusammen, wie hilflos und aggressiv man sich zugleich fühlen kann, wenn man verlassen wird: Und die sich langsam steigernde Melodie im Song potenziert die starken Lyrics noch.

3. Mr. November

Das letzte Lied vom 2005 erschienen Album "Alligator" ist unter dem Eindruck der US-Wahlen im Jahr 2004 geschrieben und dreht sich um den Druck, der auf einem lastet vor vielen Menschen auftreten zu müssen – sogar auf einem Präsidenten.

2. Fake Empire

Der vielleicht größte Hit von The National wird auf Live-Konzerten stets frenetisch mitgesungen: Dabei geht es im Song um eine verlorene Generation, die sich durch Desinteresse und Apathie auszeichnet.

1. Mistaken For Strangers

Die charakteristischen Drums, die einnehmenden Gitarren und nicht zuletzt Zeilen wie “You get mistaken for strangers by your own friends“, machen diesen Song zum perfekten The-National-Lied.

Diskografie The National

2001: The National

2003: Sad Songs for Dirty Lovers

2005: Alligator

2007: Boxer

2010: High Violet

2013: Trouble Will Find Me

2017: Sleep Well Beast

2019: I Am Easy To Find

Tourdaten 2019 The National

"I Am Easy To Find"-Tour 2019

15.07.2019 - Jahrhunderthalle, Frankfurt
16.07.2019 - Stadtpark, Hamburg
26.11.2019 - Columbiahalle, Berlin
27.11.2019 - Columbiahalle, Berlin
01.12.2019 - RuhrCongress, Bochum
02.12.2019 - Palladium, Köln
04.12.2019 - Zenith, München
05.12.2019 - Porsche-Arena, Stuttgart

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Vorverkauf ab 07.03.2019 - 10:00 Uhr

The National Alben

The National - I Am Easy To Find

The National - I Am Easy To Find

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Keine zwei Jahre nach "Sleep Well Beast" legen The National nach und veröffentlichen mit "I Am Easy To Find" ihren achten Studiolongplayer. Dank einer Menge weiblichem Support kommt damit endlich wieder frischer Wind ins zuletzt ein bisschen angestaubte Konzept der New Yorker.

The National - Sleep Well Beast

The National - Sleep Well Beast

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Der Nachfolger vom 2013er Album "Trouble Will Find Me" ist da. Auf "Sleep Well Beast" gönnen sich The National eine Verschnaufpause, fügen aber kleine, feine Details in ihren melancholischen Indie-Rock-Entwurf anno 2017.

Trouble Will Find Me

The National - Trouble Will Find Me

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Verlässliche Melancholie

"Trouble Will Find Me" nennt sich das sechste Studioalbum von The National. Davor liegen über 600.000 verkaufte Einheiten von "High Violet" und 22 Monate auf Tour. Von Erschöpfung fehlt bei den melancholischen Indierockern jedoch jegliche Spur, sie zeigen auf dem neuen Album einmal mehr ihre Klasse.

Twenty Miles To NH Part 2 (The Philistines Jr. Cover)

The National - Twenty Miles To NH Part 2 (The Philistines Jr. Cover)

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Schöne Resonanz

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es bekanntlich hinaus. So antworten dem Ruf von The Philistines Jr. aus Conneticut viele Freunde und Bekannte mit einem Coveralbum. Den Beitrag von The National für "If A Lot Of Bands Plays In The Woods...?" gibt es dazu als Free Download.

You Were A Kindness

The National - You Were A Kindness

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Exklusives on top

Ihr letztes Album bezeichnen einige Kritiker als das beste der letzten zehn Jahre. Schwierige Sache, denn auch der Vorgänger liegt noch nicht so lang zurück und bleibt grandios. Nun gibt es einen neuen Nonalbumtrack on top, der all die Lorbeeren rechtfertigt, mit denen man The National schon seit Jahren überschüttet.

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