Loverboy

Loverboy

Navel

Redaktionswertung: 
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Navel haben in ihrer mittlerweile zehnjährigen Bandgeschichte schon so ziemlich alle Höhen und Tiefen des Business miterlebt. Zwischen gefeierten Shows mit den Queens Of The Stone Age, flächendeckenden Tourneen, Label-Pleiten und blutigen Bühnenunfällen war in der Vergangenheit alles dabei. Dieser Tage präsentieren sich die Schweizer auf ihrem neuen Album „Loverboy“ sowohl musikalisch als auch personell runderneuert. 

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Auf ihrem letzten Album „Neo Noir“ stampften die Mannen um Mastermind Jari Antti noch durchs dunkle Licht. Düster und doomig kam das 2011er-Werk daher. Anno 2013 sieht die Welt ganz anders aus. Mit ihrem neuen Album „Loverboy“ tritt das Quartett aus Basel ins Helle. Mit neuem Personal und neuem Soundgewand richtet sich der Blick nach vorne.

Mit beschwingten 60s-Vibes („The Sun For Me“), lässigem Britrock („Loverboy“) und kratzig punkigen Einwürfen („Love Her“) kreieren die Eidgenossen eine gehaltvolle Melange aus Alt und Neu. Die ungewohnte Positivität im Klangbild steht der Band gut zu Gesicht. Präsentierte sich „Neo Noir“ noch als Soundtrack für stürmische Herbstabende, bewirbt sich „Loverboy“ hingegen für die Liste der ersten Indie-Alternativ-Frühlingsvorboten – wird Zeit, dass der Winter seine Koffer packt. 

Navel - The Sun For Me

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