Unhappy House

Unhappy House

Neoangin

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Jim Avignon, gern auch als der Andy Warhol von Berlin gehuldigt, reißt auf globaler Ebene Kunst- und Musikkonventionen aus den Ankern. Neben der Malerei und der Illustration, wird er auch als Musiker immer interessanter.

Sein neues Album „Unhappy House“ hat er im Alleingang veröffentlicht. Kein Label, kein Vertrieb. Dafür aber vier Releasepartys in Madrid, Berlin, Stockholm und Moskau. Von Berlin aus hat sich der quirlige Guerilla-Aktivist ein Netzwerk gespannt und kann sich mittlerweile sicher sein, die Auflage seines Albums auf seinen extraordinären Konzerten verkaufen zu können. Er verwandelt Bühnen in riesige Cartoonwelten und verwischt spielend die Grenzen von Club- und Konzertrahmen. Die Stücke auf „Unhappy House“ klingen wie Singer/Songwriter-Songs, die mit Sampler, Keyboard und Beatbox als Soundtrack für Avignons Cartoons gecovert wurden. 60ies-Styles werden mit einem geraden Beat losgejagt, Bob Dylan meets Hip Hop, die Medien- und Sozialkritik gerät dank des fröhlich-naiven Charmes leichtfüßig in die Wunden. „Unhappy House“ strotzt vor spleenig-kreativer Energie, der man sich kaum entziehen kann, ganz gleich, wo man seine musikalischen Vorlieben sieht. „I´m Taking My Secrets Into Grave“ hätte eine Single werden können. (jw)

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