Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum

New Zealand Symphony Orchestra - Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum

Label: 
Komponist: 
Felix Mendelssohn Bartholdy
Interpret: 
New Zealand Symphony Orchestra
Dirigent: 
James Judd
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend

Als Felix Mendelssohn Bartholdy seine Ouvertüre zur Vertonung von Shakespeares Zauberkomödie Ein Sommernachtstraum komponierte, war er gerade mal 17 Jahre alt. Erst am Ende seines viel zu kurzen Künstlerlebens legte der Komponist schließlich eine umfassende Bühnenmusik zu diesem unsterblichen Theaterstück nach.

Mendelssohns Ein Sommernachtstraum gibt weit mehr her als den weltberühmten Hochzeitsmarsch. Doch das ist leider nicht allzu bekannt: Nur selten werden die stimmungsvollen Miniatur-Melodramen und Geisterchöre in ihrer Gesamtheit aufgeführt oder eingespielt.

Unser Hörbeispiel bildet das sogenannte Nocturne, ein sehr atmosphärisches Orchesterstück, welches zwischen den Akten III und IV zu hören ist. Der Erzromantiker Mendelssohn zieht hier an Melodieschönheit und orchestraler Süffigkeit sämtliche Register und evoziert im Zuhörer nahezu unweigerlich magische Bilder: Der Wald, der Vollmond, ein kleiner See, die laue Sommernacht und alles, was in solcher Szenerie möglich und ersehnenswert erscheint...

Das New Zealand Symphony Orchestra kennt man im Tonspion schon von der hervorragenden Einspielung der Sibelius-Symphonien 1 & 3 unter seinem jetzigen Chefdirigenten Pietari Inkinen. Auch in der vorliegenden Interpretation unter dem vormaligen Chef James Judd erweist sich der Klangkörper als absolutes Spitzenorchester, das, begründet schon in der vielzahligen Emigration großartiger Musiker, die während des 2. Weltkriegs nach Neuseeland auswanderten, auf eine reiche und bis heute lebendige europäische Musiziertradition zurückgreifen kann.

1 CD, ca. 77 Minuten

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