The Boatman’s Call

Nick Cave & The Bad Seeds - The Boatman’s Call

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Im März 1997 veröffentlichen Nick Cave & The Bad Seeds das Follow-up zum ein Jahr zuvor erschienenen Erfolgsalbum "Murder Ballads". "The Boatman's Call" ist allerdings weit weniger munter als der Vorgänger.   

Es ist sogar ein extrem minimalistisches Album - mit reduzierter Instrumentierung und reduzierter Geschwindigkeit, das vor allem durch Caves Einfühlsamkeit und sein exzellentes Songwriting überzeugt. Ansonsten gibt es ein bisschen Klavier und Orgel, mal eine Geige, ein wenig Schlagzeug und Bass sowie eine spärlich eingesetzte Gitarre.  Schon der Opener "Into My Arms" gibt die Richtung vor. 

Grund für den Stimmungwandel Caves waren einige persönliche Erlebnisse, darunter die Trennung von Model Viviane Carneiro, sowie auch die von PJ Harvey, die bei den Aufnahmen noch recht frisch ist. Es geht um Trennung und um Schmerz, nie zeigte sich Cave in seiner Musikerkarriere verletzlicher.

 "The Boatman's Call" bekam zwar nicht ganz so viel Aufmerksamkeit wie "Murder Ballads", dennoch zählt es bis heute zu den besten Nick Cave-Alben überhaupt.

Nick Cave & The Bad Seeds – Distant Sky EP

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