Run To Ruin

Nina Nastasia - Run To Ruin

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ein Kritikerliebling, den keiner beachten will, weil alle so mit neuester Rockmusik beschäftigt sind, veröffentlicht sein drittes Album. Es ist langsam und warm und weit und schön und heißt "Run To Ruin".

"The Blackened Air" hieß ihr zweites Album, das Kritiker zu Schwärmern machte, das sich in John Peels Top50 des Jahres 2002 wiederfand - und das so richtig keiner merken wollte. Man sollte jedoch auf John Peel hören: "Nina`s first, astonishing LP, `Dogs`, is out of print. The second one, `The Blackened Air`, isn`t. Don`t miss the third." Das dritte ist da, erneut produziert von Steve Albini, der erneut durch Zurückhaltung und sehr vorsichtiges Klangdirigieren glänzt. Acht Songs, die traurig und hoffend und ziellos umherschweben, hat man aufgenommen. Darunter das todtraurige "Superstar" oder das fast schon wütende "I Say That I Will Go", das seine Traurigkeit aber nicht verbergen kann. Man sollte Rockmusik jetzt kurz vergessen. Cooles Kopfnicken muss aufhören. Don`t miss the third. (sc)

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