Tree Colored See

Tree Colored See

Nobody & Mystic Chords Of Memory

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ein Liebeslied, zärtlich und versponnen: Nobody & Mystic Chords Of Memory leben heillos verstrickt in einem Netzwerk rund um die Beachwood Sparks. Das Lied des Steppenwolfes eignet sich prächtig, diese Band zu erklären.

Aus Folk-Instrumenten und programmierten Beats zaubert das Trio hier eine mitternächtliche Stimmung. Die Akustikgitarre hakt sich spontan ins Ohr, ein entspanntes Schlagzeugmuster schleppt leicht nach. Ins Gewusel schleicht sich bald die verträumte Stimme von Auch-Beachwood Sparks-Sänger Chris Gunst und erzählt von Beerenfeldern und Liebeslieder singenden Cojoten. Am Ende steht das Versprechen einer alle Zeiten überdauernden Zuneigung. „Coyote`s Song“ wirkt überwältigend in seiner naiven Suche nach Idylle und Schönheit, und diese Sehnsucht bestimmt auch das Album der ersten Zusammenarbeit von Nobody und den Mystic Chords Of Memory. Ausgetauscht haben sie, die allesamt in L.A. leben, ihre Fähigkeiten schon öfter. „Tree Colored See“ nun erweist sich als echter Glücksfall. Sensibel passt HipHop-Produzent Nobody seine Programmierung den Sounds und Melodieverläufen an, und die Melodien schlängeln sich aus den Boxen wie nachtleuchtende Luftschlangen. Bitte, bitte: weitersagen. (cb)

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