Nothing But Thieves

Nothing But Thieves (Pressebild)

2012 gründeten fünf Männer um den Sänger Conor Mason im Englischen Southend-on-Sea die Band Nothing But Thieves. Bis zu ihrem Debüt 2015 veröffentlichten sie einige EPs, mit denen sie bereits große Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten.

Während des Releases ihres Debüts "Nothing But Thieves" hatten die Alternative-Rocker die Ehre mit ihren Vorbildern von Muse auf Tour gehen zu dürfen.

2017 streben Nothing But Thieves selbst die ganz großen Bühnen an und veröffentlichen mit ihrem zweiten Album "Broken Machine" einige Songs, die sich deutlicher dem Mainstream zuneigen, als es ihr altes Material tat.

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Album

Nothing But Thieves - "Broken Machine" (Artwork)

Nothing But Thieves - Broken Machine

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Zwei Jahre nach ihrem Debüt veröffentlichen Nothing But Thieves ihr zweites Album “Broken Machine”. Dabei scheinen sie so gar nicht zerbrochen. Vielmehr gut geölt. Ob das nun unbedingt gut ist?

Groß sind sie geworden, die fünf Jungs um Conor Mason. Und ihre Musik mit ihnen. 2015 kamen sie mit eingängigen Alternative-Rock-Ohrwürmern aus dem Nichts, dann ging es mit Muse auf Tour. Die erste Platte machte sie in der Szene zu Stars.

Video: Nothing But Thieves - Amsterdam

2017 genügt der einfache Ruhm aber nicht mehr, so scheint es. Stattdessen sehnen sich Nothing But Thieves auf ihrer zweiten Platte nach dem ganz Großen. Die neuen Songs klingen nach Stadion und Radio. Nach Ohrwurm, aber leider auch oft nach Kalkulation. 

In Stücken wie “I’m Not Made By Design” (wie ironisch) gelingt der Spagat zwischen glattem Epos-Rock und Indie-Spirit gerade noch so gut, dass man es Mason und Kumpels abnimmt, was sie da tun; dass man ihnen das Rocker-Image glaubt.

Stücke wie “Broken Machine” scheitern daran dafür umso heftiger. Entziehen sich jedem Kontakt mit Worten wie “Charakter” oder “Einzigartigkeit” und wirken wie eine überhastete und leicht staksige Annäherung der jungen Rockband an den Mainstream.

Video: Nothing But Thieves - Broken Machine (Stripped Down)

Ein wenig als hätten Nothing But Thieves mit “Broken Machine” unbedingt zwei Schritte auf einmal machen müssen. Statt auf ihren eigenen, durchaus einzigartigen Sound zu beharren, klingen sie nun zu oft nach einem polierten Mash-Up von Bands wie Coldplay, Kings Of Leon, The Killers und Imagine Dragons.

Die sind auch alle noch erfolgreich. Hatten aber musikalisch durchaus schon bessere Zeiten. 

"Broken Machine" erscheint am 08.09.2017 auf Sony Music.

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Nothing But Thieves

Nothing But Thieves - Nothing But Thieves

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Please Don't Ban The Music
Überraschung: eine Rock-Band aus dem Vereinigten Königreich, die auch noch richtig gut ist. Na gut, nicht wirklich überraschend. Digital gibt es das selbstbetitelte Debütalbum von Nothing But Thieves bereits zu hören. Alle Oldschool-Fans dürfen das gute Stück am 12. Februar des neuen Jahres in den Händen halten.

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