The Stage Names

The Stage Names

Okkervil River

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Okkervil River-Frontmann Will Sheff scheint der trüben Stimmung der letzten Alben entronnen zu sein. Auf dem neuen Album "The Stage Names" zeigen sich die texanischen Country-Rocker ungewohnt sonnig.

Es muss schon etwas Besonderes an dieser Band aus Austin sein, wenn ausgerechnet Altmeister Lou Reed sie bei jeder Gelegenheit als beste Indie-Band der USA bezeichnet. Das wird Mastermind Will Sheff sicherlich freuen, nötig haben Okkervil River solches Lob aber kaum noch. Spätestens seit ihrem 2005er-Meisterwerk "Black Sheep Boy" haben sie sich in der obersten Liga des amerikanischen Indie-Rocks etabliert. Das Album war ein melancholischer, düsterer Brocken mit soghafter Wirkung. Gute zwei Jahre hat man kaum etwas von der Band gehört, lediglich in Form der eigens für eine Australien-Tour eingespielten EP "Overboard & Down" konnte man sich ein Bild vom neuen Material der Band machen. Was sich hier bereits andeutete, kann man auf dem neuen Longplayer "The Stage Names" nachhören. Will Sheff verpackt seine wunderbar poetischen Texte, die auch gut allein als Gedichte bestehen könnten, in einen wesentlich helleren, ja manchmal fast fröhlichen Sound. Zwar bleibt Sheffs immer etwas melancholisch klingender Gesang prägend, dennoch ist ein Song wie der Download "Our Life Is Not a Movie or Maybe" im Kontext dieser Band fast ein beschwingt-euphorischer Sommerhit. (cw)

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