Tales Of Transit City

Okta Logue - Tales Of Transit City

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Kommen jetzt die 60er Jahre wieder? Neben Bands wie Kadavar, die klassischen Hardrock entstauben, schicken sich Okta Logue an, Psychedelicrock aufzufrischen. Wie gut das funktionieren kann, zeigt ihr zweites Album „Tales Of Transit City“ mit angenehmem Vintagesound und viel Spielfreude.

Gniedelnde Orgel, wimmernde Sologitarren und ausufernde Songs - Okta Logue geben nichts auf den Zeitgeist. „Tales Of Transit City“, ihr zweites Album, wird so zur Zeitreise in die 60er Jahre, als lange Haare ebenso Pflicht waren, wie die Zurschaustellung musikalischer Mätzchen. Ihr Glück, dass die vier Hessen aus Darmstadt auch noch nicht geboren waren, als Rock sich wenig später von etwas Aufregendem zu einem käsigen Schwanzvergleich entwickelte.

Okta Logue - Tales Of Transit City (Albumstream)

 

Okta Logue lassen sich treiben, allein der siebenminütige Opener „Transit“ vollzieht mehrere Wandlungen, vom düsteren Sci Fi-Soundtrack zum folkigen Rocksong bis zum orchestralen Ende. Mit aufreizender Lässigkeit und großer Spielfreude entwerfen Okta Logue überdimensionierte Landschaftsbilder und ganz kleine Songs. Nebenbei zeigen sie, dass der frühe Neil Young nicht nur Grunger wie Pearl Jam beeinflusst hat. „Tales Of Transit City“ ist dabei nie bloß Pastiche, sondern die längst fällige Annäherung an Rockmusik vor dem Sündenfall der 70er Jahre.

Tourdaten:

17.05.2013 Darmstadt, Central Station
21.05.2013 Köln, Studio 672
22.05.2013 Hamburg, Uebel & Gefährlich
23.05.2013 Berlin, Magnet Club

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