Es brennt so schön

Es brennt so schön

Olli Schulz

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Der Wahl-Berliner Hanseat Olli Schulz hat mit der ersten Single aus seinem neuen Album Menschen bewegt und Meinungen gespalten. Hört man sich auf „Es brennt so schön“ aber einmal etwas genauer um, bleibt „Mach den Bibo“ eine Ausnahme.

Die größte Tageszeitung dieses Landes fragte sich bereits: „Ist das der neuer Ententanz?“ Nach der diesjährigen Inszenierung des Bundes Vision Songcontest war Olli Schulz mit seinem Beitrag „Mach den Bibo“ in aller Munde und bewegte die tanzenden Massen wie ein Fred Sonnenschein oder Gottlieb Wendehals. Entertainment war schon immer Schulzens Stärke. Aber auf „Es brennt so schön“ gibt es mehr als alberne Tanzanweisungen à la Las Ketchup. Olli Schulz bewegt sich zwischen großem Pop und sympathischen Singer/Songwritertum, singt über die Liebe, über das Leben und andere Nichtigkeiten des alltäglichen Wahnsinns. Das ist gut.

Schade ist, dass der Hund Marie nicht mehr an seiner Seite ist, der stets für eine besondere Note, einen mitreißenden Moment gut war. Dieses Album aber deshalb als ein Soloalbum zu bezeichnen, wäre übertrieben. Denn Olli Schulz wurde u.a. von Gisbert zu Knyphausen, Lee Buddah, Bernd Begemann u.v.a. tatkräftig unterstützt. Diese neuen mitmusizierenden Hände hört man. Sie geben dem ganzen einen anderen, fast schon reiferen Gesamteindruck, wenngleich das Schulz-Programm selbstredend weiterhin mit einem hohem Unterhaltungswert zu genießen ist, auch ganz ohne Bibo.
   
Björn Bauermeister / Tonspion.de

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