Remember The Night Parties

Remember The Night Parties

Oxford Collapse

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Am Anfang war alles nur ein kleiner Scherz. Aus diesem wurde aber schnell spaßiger Ernst und liegt nun in Form des dritten Albums voller Indie-Punkrock vor. Glück gehabt!

Download & Stream: 

Dieses Trio aus Brooklyn hatte ursprünglich gar nicht vor, ernsthaft als Band zu agieren. Einfach mal zusammen die Instrumente schwingen, ein bisschen Spaß zusammen haben und auf der ein oder anderen Party für etwas Stimmung sorgen. Mehr wollten Dan Fetherston, Michael Pace und Adam Rizer eigentlich gar nicht. Aber dann kam alles anders. Die Konzertanfragen häuften sich und sie spielten mehr und mehr auch außerhalb von Brooklyn. Dann kam 2004 das Debüt „Some Wilderness”, ein Jahr später gleich “A Good Ground” und diverse Singles und EPs zwischendurch. Für einen Scherz war das mittlerweile schon ein recht ambitioniertes Unternehmen. Aus der spontanen, eher scherzhaft gemeinten Idee hat sich offensichtlich etwas Größeres entwickelt: Melodisch frischer und kopflos nervöser Indie-Retrorock nämlich. We Are Scientists in rotzig, könnte man fast sagen – und das klingt gut! Gut, weil hier unverkrampft ans Werk gegangen wird. Erfrischend erinnern Oxford Collapse mit ihrem jugendlichen Charme und natürlichen Sound an den Indie-Punkrock vergangener Zeiten. “Remember The Night Parties“ wurde mit keinem Geringeren als John Agnello (Sonic Youth, The Hold Steady) aufgenommen und bei Sub Pop veröffentlicht. Für einen Scherz nicht übel… Zum Glück wurde hier aus einem ziellosen Scherz noch spaßiger Ernst. (bb)

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