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Black Forrest (tra la la)

Pale Young Gentlemen - Black Forrest (tra la la)

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Aufwendig instrumentiert

Cover-Versionen haben oft den Effekt, dass man über ein altbekanntes Stück eine neue Band entdeckt. Das hier ist so ein Fall, bei dem man weitere Klicks nicht bereut.

Zugegeben, so alt und bekannt ist M.I.A.s "Paper Planes" nun auch nicht. Aber auch in der Version der Pale Young Gentlemen hat der Song definitv Wiedererkennungswert, weil die Band dicht am Original bleibt.

Aber die Amerikaner können mehr als einen Hit interpretieren: ihr Album klingt nach versponnenem Folk-Pop. Als hätte man Adam Green die Albernheit genommen. Man muss dem ganzen eine Chance geben, leicht macht es einem das Quartett um die Gebrüder Reisenauer nämlich nicht gerade. Die Melodiebögen sind nicht immer sofort eingängig. Das Cello ist fester Bestandteil in ihren Songs und für das Album holten sie sich weitere Unterstützung, u.a. sind darauf auch eine Harfe und eine Flöte zu hören.

Dieses opulente Setup ist gerade das Spannende an den Songs der Pale Young Gentleman. Was den Witz und die Komplexität ihrer Arrangements betrifft, lassen sie ihre Konkurrenz oft ziemlich blass aussehen.

Jan Schimmang / tonspion.de

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