Margins

Margins

Paul Smith

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Brandon Flowers von den Killers, Paul Banks aka Julian Plenti von Interpol, Kele von Bloc Party oder Brandon Boyd von Incubus - all diese Herren sind nur namhafte Beispiele für Sänger auf Solopfaden. Nun reiht sich Maximo Parks Paul Smith in diese Riege ein, macht aber etwas grundlegend anders.

Manche Sänger wollen eben mehr als bloß der Frontmann einer Band sein. Sie wollen solo gehen, wollen zeigen, dass sie auch ohne ihre Mannen etwas Vorspielbares auf die Beine stellen können. Vielleicht aber wollen sie auch einfach nur weitermachen, während der Rest der Bande schläft, verreist oder Familie gründet.

Was auch immer es ist, Paul Smith von Maximo Park hat nach dem letzten Album seiner Band nicht lange die Füße hochgelegt. Vielmehr hat er die Zeit genutzt, um gemeinsam mit Freund und Co-Produzent Andy Hodson (The Matinee Orchestra) sein erstes Soloalbum aufzunehmen. Mit dem Titel "Margins" veröffentlicht Smith über sein eigenes Label Billingham Records ein Album, das selbstredend durch seine markante, unverwechselbare Stimme dem Maximo Park-Fan gefallen dürfte. Musikalisch geht der Alleingang aber nicht in die Rockstadien dieser Welt, sondern eher in die kleinen dunklen Clubs, wo die düsteren Seelen Stehblues tanzen. Überraschend herbstlich, überraschend anders, überraschend gut.

TONSPION UPDATE

✔︎ Die wichtigsten News zu Musik, Film, Streaming und Konzerten.
✔︎ Exklusive Verlosungsaktionen: gewinne Kopfhörer, Lautsprecher oder Tickets.
✔︎ Die besten Neuerscheinungen der Woche.
✔︎ Kostenlos & jederzeit abbestellbar.

 
 

Hinweise zu der Protokollierung der Anmeldung, Deinen Widerrufsrechten, dem Einsatz des Versanddienstleisters und der Erfolgsmessung erhältst Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ähnliche Künstler

Empfohlene Themen