Sonik Kicks

Sonik Kicks

Paul Weller

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Paul Weller holt sich auf seinem neuen Album „Sonik Kicks“ ab. Es ist das elfte Soloalbum des ehemaligen The Jam und Style Council Frontmanns, und wird hoffentlich nicht sein letztes sein, schon gar nicht so lange seine Epigonen Oasis getrennte Wege gehen.

54 Jahre alt ist Paul Weller, ans Aufhören denkt er aber nicht. Wieso auch, „Sonik Kicks“ ist auf Platz eins in den britischen Albumcharts eingestiegen, vor David Guetta. Mangelnder Erfolg sollte als kein Argument für eine Frühverrentung des Modfather sein.

Paul Weller - Around The Lake

Musikalisch präsentiert sich Weller auf „Sonik Kicks“ weniger konzentriert als auf dem rockigen „Wake Up The Nation“. Weller und seine prominenten Mitstreiter Graham Coxon und Noel Gallagher, die zugleich seine größten Fans sind, haben sich treiben lassen. Mit ein bisschen Reggae, viel Hall und anderen Effekten zeigt sich Weller von der psychedelischen Seite der „Champagne Supernova“. Kategorien wie gut oder schlecht verbieten sich bei ihm eh von selbst, und so hat „Sonik Kicks“ von allem etwas zu bieten: großartige Songs und mediokre Füller, kleine Experimente und eingängige Singles. Und damit mehr als die meisten Bands Anfang 20 bieten können.

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