Fatherfucker

Fatherfucker

Peaches

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Mit ihrem kurzem aber prägnanten Albumopener "I Don`t Give A Fuck" macht Peaches gleich klar, dass sie sich ohnehin nicht darum schert, was wir von ihr halten.

Schließlich gibt ihr der Erfolg recht. Mit ihrem Debütalbum "The Teaches of Peaches" hat sie weltweit die Tanzflächen dazu gebracht, zu Zeilen wie "Fuck the pain away" zu tanzen. Und auf ihrem neuen Album brettert sie nun gleich los mit ihren billigen Electro-Beats und streut ein paar Gitarren mit den altbewährten Punk-Akkorden ein. Schlicht gut. So klingt auch der ganze Rest des neuen Peaches-Albums "Fatherfucker" rockiger und noch rotziger als der Vorgänger. Dazu skandiert Laura Bushs Alptraum Nummer Eins hier ein "Fuck" und da ein "Shit", "Shake your dicks and tits" und "I don`t have to make the choice, I like girls and I like boys", stöhnt und kreischt, dass sich sogar Madonna als Fan der toughen Kanadierin outen musste. Okay, fluchen und rumgröhlen hat ja durchaus Tradition und einen langen Bart, aber den hat sich Peaches auf dem Cover zu Fatherfucker auch schon angeklebt und den Großvater des schlechten Benehmens - Iggy Pop - zu einem gemeinsamen Song eingeladen: "Kick it". Vor allem live rockt Peaches als weibliche Rock-Superheldin und nur in Begleitung ihres Drum-Computers inzwischen ausgewachsene Konzerthallen. "I Don`t Give A Fuck", ist ein kleiner 90 Sekunden langer cholerischer Anfall und ein ideales Ventil zum Dampf ablassen. Brauchst du nicht? Weißt du was? I don`t give a shit!

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