Petit Prince - Les Plus Beaux Matins (Albumcover)

Les Plus Beaux Matins

Petit Prince

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Psychedelischer Pop aus Frankreich: Petit Princes Debütalbum schwebt zwischen Avantgarde und Dreampop.

Der französische Künstler Elliot Diener aka Petit Prince besingt in seinem ersten Album "Les Plus Beaux Matins" – auf Deutsch "Die schönsten Morgenstunden" – eben jene: Mit Vogelgezwitscher, dem Kläffen des Haushundes und federleichten Klängen erwachen die Songs darauf als würde der Morgenwecker einem eine Playlist aus French- und Dreampop erstellen.

Video: Petit Prince – Chien Chinois

In den Songs finden sich Anleihen von Air, Pond, Sebastien Tellier, Broadcast, den Beatles oder auch OMD: Das klingt dann zum einem schön vintage, ist aber dennoch durch und durch im Hier und Jetzt verankert. Petit Prince schafft diesen Bogen genauso musikalisch zu treffen wie den Moment kurz vor dem Aufwachen, wenn die Melancholie des Schlafs, dem ersten wachen Moment weicht.

Die Songs tragen dabei so veträumt-romantische Namen wie "Chien Chinois" (chinesischer Hund, wie sein Shar Pei Hund namens Josephine) oder "Tendresse sur Canapé" (Zärtlichkeit auf dem Sofa).

Video: Petit Prince - Petit Prince — Tendresse sur Canapé

Petit Prince nennt seinen Sound selbst "PsychoElectronique", was es ziemlich gut trifft und seinen Namen verpassten ihm hingegen Freunde wegen seines Kindergesichts sowie seinem Engelshaar nach dem gleichnamigen Kinderbuch "Der kleine Prinz": Das Märchenhafte findet sich in den Texten wieder, das Psychedelische in den avantdgardistisch verspulten Synthiesounds, in denen sich man als Hörer nur allzu gerne verliert.

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