To Damascus

To Damascus

Phantom/Ghost

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Bereits mit dem ersten Phantom/Ghost Album hat Dirk von Lowtzow das inzwischen zu eng gewordene Tocotronic-Korsett kurz abgelegt und mit elektronischen Klängen gleichermaßen verwirrt und betört. Jetzt folgt Album Nummer 2.

Und um es vorweg zu nehmen: es ist noch besser als das erste. Für Phantom/Ghost hat er sich mit Stella Keyboarder Thies Mynther zusammengetan, der für die überwiegend elektronischen Arrangements verantwortlich zeichnet. Nicht nur das Instrumentarium, auch die Vocals sind neu: Lowtzow bedient sich für Phantom/Ghost der englischen Sprache und entdeckt dabei den weltgewandten Pop-Dandy in sich, der mit mit sonorer tiefer Stimme seine literarisch inspirierten Texte vorträgt. Während einige Tracks viel Schwermut durchströmt, ist die MP3 Auskopplung "Born with a nervous Breakdown" ein schönes Beispiel für die neue Leichtigkeit bei Phantom/Ghost. Songwriter-Indietronica von leichter Hand produziert. Mit freundlicher Unterstützung von Kölns Spezialisten für elektronische Popmusik Justus Köhncke von Whirlpool Productions. Ebenfalls sehr empfehlenswert: die erste Maxi-Single "Nothing is Written" mit einem herausragenden Remix von Coloma. (ur)

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