American Ghetto

American Ghetto

Portugal. The Man

Redaktionswertung: 
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schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Verrückte Hunde, diese Typen von Portugal. The Man! Als hätten sie nichts besseres zu tun, hauen sie ein Album nach dem anderen raus. Wird das nicht irgendwann inflationär? Mal hören.

Download & Stream: 

Die Band hatte bereits im Zuge der Veröffentlichung ihres letzten Albums auf dieses Werk hingewiesen. "American Ghetto" war als Nachfolger für den quietschebunten Progpop-Ausflug "The Satanic Satanist" (lässt man die akustische Ausgabe "The Majestic Majesty" jenes Albums von 2009 mal außen vor) bereits letztes Jahr in der Mache. Aber bei den aus Alaska stammenden und mittlerweile zum größten Teil in Boston lebenden Jungs von Portugal. The Man ist das schon Alltag: Nach der Platte ist vor der Platte! Und vom Touren rund um den Globus soll hier gar nicht die Rede sein...

Zwei Wochen lang haben Portugal. The Man sich in ihren kreativen Ergüssen ausgetauscht, dann die Ideen vier Monate ruhen und garen lassen, um sie schlussendlich und intuitiv in ihre richtige Form zu schrauben. Wenn das 2009er Album ihr poppgigstes war, ist dies ihr spacigstes, elektronischtes und zurückgelehntestes. Im letzten Drittel zieht sich der (grob gerechnet) fünfte Longplayer dann kurz in die Länge, um den Hörer nach elf Songs aber ein weiteres Mal erfreut zurückzulassen. Erfreut darüber, dass diese verrückten Hunde noch eine gut funktionierende Spürnase besitzen und musikalisch nach wie vor etwas zu sagen haben - ununterbrochen und Jahr für Jahr aufs Neue! Die eigene Inflation klingt anders.  

"American Ghetto" erscheint im Mai auf Tonträger, kann aber jetzt bereits auf der Homepage der Band im MP3-Format bezogen werden.

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