Portugal. The Man Woodstock Artwork

Portugal. The Man - Woodstock

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Nach sieben Alben in sieben Jahren gönnten sich Portugal. The Man die erste Studiopause seit ihrer Gründung. Mit ihrer Rückkehr brechen sie nun endgültig alle Brücken zu ihren Anfängen.

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Vier Jahre hat es gedauert, bis die richtigen Songs für “Woodstock” gefunden waren. Die Stücke häuften sich, aber nichts wollte richtig passen. Bis, so stellt es zwar nicht der Pressetext, aber die Imagination des Rezensenten dar, “Feel It Still” geschrieben war. 

“Feel It Still” ist ohne Frage Herz, Niere, Hirn, ja eigentlich alles Überlebensnotwendige dieser Platte. Das Paradebeispiel eines Hits. Jede Menge 60s-Vibe mit zeitgenössischer Produktionskultur und Vocals, die nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen sind.

Video: Portugal. The Man - "Feel It Still"

Mit diesem Song steht und fällt alles. Hat wohl auch die Band selbst gemerkt und das gleiche Schema mit leicht vertauschten Elementen insgesamt zehn Mal auf “Woodstock” gepackt.

Mal gelingt ihnen das bestechend gut und heraus kommt ein extrem tanzbarer Americana-Dance-Track à la “Easy Tiger”. Und mal gleiten sie vom schmalen Grat, von dem jeder Mainstream-Künstler irgendwann abrutscht, direkt in schlager-eske, mit Plattitüden beladene Gefilde – “Uhhh la la la la, let’s live in the moment!”.

Video: Portugal. The Man - "So Young"

Diese zwei, drei Fauxpas der Indie-Kultur sind aber nicht der Rede wert. Denn erstens werden sie – gebettet in Massen aus solider Popmusik  – einfach weggetanzt. Und zweitens ist spätestens mit diesem Album klar, dass Portugal. The Man gar nicht länger Indie sein wollen.

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Pressebild Spoon (Beggars)

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