Beams

Beams

The Presets

Redaktionswertung: 
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Nach Digitaria präsentiert DJ Hell einen weiteren Act aus Übersee. The Presets kommen aus Australien, klagen über die mangelnde Kreativität an Musikkonservatorien und lassen es auf „Beams“ entsprechend clashen.

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In England haben sich natürlich Modular Records die Musik der Presets gesichert. Der clashige und Rave-affine Post-Leftfield-Sound der beiden Australier Kim Moyes und Julain Hamilton passt hervorragend zu den Klaxons oder Cut Copy. Dabei sind Moyes und Hamilton keine Twens, die sich mit den Instrumenten in der Hand eine Stimme und Gehör verschaffen. Stattdessen haben die beiden eine klassische Ausbildung am Konservatorium in Sydney genossen und dabei recht schnell festgestellt: es gibt nicht nur in der Computerbranche Nerds, die weder nach rechts noch links schauen und erst recht keinen Blick für neue musikalische Strömungen haben. Also mussten die ewigen Proben, Proben sein gelassen werden, den Konservatoriumskollegen mangelnde Kreativität vorgeworfen und die Presets gegründet werden. Das war 2003. Inzwischen sind die beiden Australier (ausgerechnet) mit Wolfmother durch die USA getourt und dabei auch DJ Hell aufgefallen, dem der Mix aus Wissen um den Dancefloor, den Mitteln einer Rockband und einer gehörigen Portion Schläue ganz gut ins Konzept der Gigolo-Neuausrichtung passt. Was man von dieser Neuausrichtung halten soll, bleibt genau so offen, wie ein Urteil über das abwechslungsreiche Album „Beams“. Offensichtlich haben The Presets die richtigen Platten nicht nur gehört, sondern auch verstanden. Ein clever gemachtes Debüt. (fs)

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