Prins Thomas

Prins Thomas

Prins Thomas

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Äußerlich mag Prins Thomas auf dem Cover seines Debütalbums Aphex Twin ähnlich sehen, musikalisch bleibt sich Thomas Moen Hermansen treu: Verspulte Discomusik, der man wahlweise die Attribute Space, Cosmic oder Balearic voranstellen kann.

„Prins Thomas“ ist musikalisch eine Fortsetzung der letzten Zusammenarbeit mit Busenfreund Hans-Peter Lindstrøm, der bei zwei der sieben Tracks am Keyboard ausgeholfen hat. Thomas entfernt sich wenig von den ausufernden Discojams, die er gemeinsam mit Lindstrøm auf mittlerweile zwei Alben ausgebreitet hat. Das muss nichts Schlechtes sein, wirklich neue Facetten fügt Thomas seinem Sound mit seinem Solodebüt aber nicht zu.

Etwas tighter sind seine eigenen Tracks produziert, die verträumt verpeilte Grundstimmung bleibt aber gleich. Gitarren mit ordentlich Delay, ein organisches Schlagzeug und Hall sorgen auf „Prins Thomas“ für jene norwegisch-balearische Gemütlichkeit, die außer Lindström und Prins Thomas - in welchem Aggregatzustand auch immer - keine anderen Disco-Acts ausstrahlen. Und so ertappt man sich trotz erwähnter Defizite dabei, dass „Prins Thomas“ Sorgen in Wohlgefallen auflösen kann, und sich die weiche Watte seiner endlosen Grooves einfach wunderbar anfühlt. Der Sommer kann kommen, Prins Thomas ist bereit!

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