Creature Shock Radio

Creature Shock Radio

Puppetmastaz

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Die durchgeknallten Puppen sind zurück und mischen die derzeit eher finstere heimische Rap-Szene mit Humor ordentlich auf. Doch lacht man zweimal über den gleichen Witz? Ganz gleich, ob er gut oder schlecht ist?

Vielleicht hinkt dieser Vergleich ein wenig, trotzdem kommt einem das neue Album der Puppetmastaz wie ein schon gehörter Witz vor. Auch auf „Creature Funk Radio“ werden wieder alle Rap-Klischees von der verrückten Puppentruppe durchdekliniert. Noch immer führen sich die Puppets Mr.Maloke, Panic The Pig, Snuggles The Bunny und die Prosetti-Brothers auf wie Pinky und The Brain (Remember: „Was machen wir heute Brain?“ „Das was wir jeden Tag machen, Pinky: Die Weltherrschaft an uns reißen!“), doch irgendwie will der Creature-Funke nicht so richtig überspringen. Vielleicht gibt eine CD auch nur einen zu kleinen Einblick ins Puppetmastaz-Universum, das sich erst in Verbindung mit den „knuffigen“ Videos und ihren Live-Shows zu einem kompletten, großen Ganzen zusammenfügt. So bleibt eine für deutsche Verhältnisse erstaunlich gut, wenn auch etwas flach, produzierte HipHop-Platte, deren quengeliger und gepresster, weil verstellter, Rhyme-Flow spätestens bei „Mastaplan“ dezent nervt. Und wieso die Puppetmastaz auf dem genannten „Mastaplan“ ausgerechnet MC Soom-T featuren müssen, macht alles noch viel undurchsichtiger. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein humorloser Knochen. „Who am I to judge?” (fs)

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